Ohne Köpfe kein Kreislauf
Die Transformation zu einer Kreislaufwirtschaft stellt Industrie, Bildungseinrichtungen und politische Entscheidungsträger vor weitreichende Herausforderungen. Besonders die chemische Industrie und die Materialwissenschaften spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie schaffen die technologischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen, um Materialien effizienter zu nutzen, Produkte langlebiger zu gestalten und Stoffkreisläufe zu schließen. Der Bericht „Jobs and skills for a circular economy: a cross-sector perspective from the chemical and materials science and engineering communities" fasst zentrale Erkenntnisse einer Gemeinschaftsstudie des Institution of Chemical Engineers (IChemE), des Institute of Materials, Minerals and Mining (IOM3) und der Royal Society of Chemistry (RSC) zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Veränderungen im Kompetenzbedarf, die Anforderungen an Bildungswege, Schwierigkeiten bei der Fachkräftegewinnung und die politischen Handlungsoptionen.